La Tambra Hotel Lodge & Residence

La Tambra Hotel Lodge & Residence

Fertiggestellt
2025
Typologie
Hospitality | Interiors
Ort
Dolomiten, Gröden

La Tambra heißt ein auf grüner Wiese in St. Christina errichtetes neues Hotel, das von Egon Comploj, einem Enkel des Grödener Tourismuspioniers Leo Demetz, betrieben wird. Die Geschichte des Tourismus im Tal wurde ein lebendiger Teil des Interior Design, während die Gebäudearchitektur auf essentielles Material zurückgreift: primär Holz und Stein. 

Das Gebäude wurde gegenüber vom Steakhouse La Tambra in einer sehr vorteilhaften Lage errichtet: Nördlich wird das Gebäude von der Dorfstraße erschlossen, südlich orientiert sich das Grundstück zum Talboden auf eine unverbaubare Grünfläche. Wenn man diese mit Schiern quert, gelangt man direkt zur Talstation der Seilbahn Monte Pana, auch die Saslong ist leicht zu erreichen. Aus der Ferne grüßt der Langkofel.

Das Gebäude wurde als kompakter Baukörper konzipiert, dessen unregelmäßiger Grundriss aus den Bebauungslinien des Grundstücks resultiert. Nach außen weist es zwei Gesichter auf: Hangseitig zum Dorf präsentiert sich ein flacher Baukörper mit Satteldach, dessen eleganter Zuschnitt durch die vorgelagerte Parkfläche gut zur Geltung kommt. Die Fassade ist mit gedämpfter Lärche verschalt, die Eingangssituation wird durch ein Portal aus schwarz gefärbten Dreischichtplatten hervorgehoben. Durch eine Außentreppe gelangt man auch ins Untergeschoss, wo das Restaurant mit Frühstücksbuffet seine Gäste erwartet.

Das Restaurantbereich ist durch unterschiedliche Bodenbeläge (Naturstein und geölte Eiche) in Sitzbereiche und einen offenen Teil mit Buffet und Kamin gegliedert. Dort wurde ein hoher skulpturaler Fels installiert, der in den zweigeschossigen offenen Luftraum ragt und damit auch vom Erdgeschoss aus, wo der Empfangsbereich mit Rezeption liegt,  bewundert werden kann. Im Obergeschoss befindet sich an der Nordseite der Wellnessbereich, der sich mit Whirlpool auch auf die Terrasse erstreckt.

Auf der südlichen Gebäudeseite gruppieren sich auf drei gut besonnten Geschossen (UG, EG und OG) die Zimmer, die sich in Bezug auf die Materialisierung und die offenen Grundrisse stark an den Allgemeinflächen orientieren. So sind die steinernen Waschtische in die Zimmer integriert, die separierten Duschen sind teilweise mit spaltrauem Naturstein verkleidet. Böden und Einbaumöbel bestehen aus Eiche (dunkel geölt, in Fischgrät verlegt) bzw. Fichte (gehackt und gebürstet, hell lackiert). Der südliche Gebäudeteil gliedert sich vor allem aufgrund der Dachlandschaft optisch in drei Teile, wodurch die Größe des Volumens entschärft wird.

Durchgeführte Leistungen
Grundlagenermittlung
Vorprojekt und Entwurfsplanung
Genehmigungsplanung
Ausführungsplanung
Ausschreibung
Bauüberwachung
Abrechnung
Interior Design